Mittwoch, 15. März 2017

Ein sonniges Frühlings-Hallo von der Couch schicke ich euch Lesern J

Wir sind seit gestern von unserer Vietnam Reise zurück und freuen uns über den Sonnenschein, mit dem wir hier in Hamburg wieder begrüßt wurden.

In vollen Zügen können wir die freie Ferienzeit aber trotzdem nicht genießen, weil wir uns vermutlich mit dem letzten Essen in Saigon beide den Magen verdorben haben und hier mit Zwieback und Tee rumhängen… Naja, das wird hoffentlich bald wieder!

Die Reise war abgesehen davon aber ziemlich schön und interessant. Auf dem Hinflug haben wir eine Übernachtung in Hong Kong eingelegt, uns die beeindruckende Skyline angeschaut und einen Eindruck von der Stadt bekommen.


 
 
Von dort aus flogen wir weiter nach Nha Trang, also schon gleich ziemlich weit in den Süden Vietnams, weil das Land zum Einen so groß ist, dass man eh nicht alles in 10 Tagen sehen kann und zum anderen die Temperaturen im Süden so mit 28-30°C ansprechender waren.

In Nha Trang haben wir u.a. eine „Street Food Walking Tour“ mitgemacht, in der echt ausgefallene Sachen auf unseren Tellern gelandet sind! Zum Teil habe ich von diesen Lebensmitteln vorher noch nie etwas gehört! Reispapier-Nudeln, durchsichtige Shrimps-Teigtaschen oder Milch-Äpfel. Ganz klassische vietnamesische Gerichte wie Ban Mih (belegtes Baguette), Fuh (fischige Reisnudel-Suppe) und frischen Fisch haben wir auf der Reise aber natürlich auch gekostet J Das Essen war ein wahres Erlebnis!

Tapioca Shrimp-Teigtasche; Fisch; Eier-Reis-Kuchen;
Milch-Apfel; Reispapier-Salat mit Rinderleber; Mango-Salat;
Reisnudel-Suppe; Fisch-Pott und Geflügel; Seafood-Pancake mit Mangosauce;

Nah Trang ist an der Küste Vietnams der beste Spott, um Schnorcheln und Tauchen zu gehen. Das ließen wir uns natürlich nicht entgehen und buchten für den einen Vormittag eine Tour mit „Rainbow Dives“, die uns mit ein paar anderen Unterwasser-Liebhabern zu einer vorgelagerten Insel fuhr, wo ich 2 Tauchgänge machte und Sören sich das ganze lieber schnorchelnd ansah J Anders als auf Mauritius waren dieses Mal die Korallenwelt und die Seesterne sehr ausgefallen und dafür weniger Fischies unterwegs. Nemos habe ich aber trotzdem entdeckt J


 
Von Nha Trang aus sind wir mit einem „Sleeping Bus“ (allerdings tagsüber) nach Mui Ne gereist. In so einem Bus sind 3 Reihen „Betten“ auf zwei Ebenen und du kannst deine Füße quasi unter die Rückenlehne des Vordermanns ausstrecken und schlafen… das gilt aber bei diesen Bussen nur für kleine Asiaten! Meine Beine hatten noch Platz, Sören hatte aber schon Schwierigkeiten…

 
Mui Ne war der entspannteste Stopp unserer Reise. Die Stadt zieht sich mehrere Kilometer direkt am Meer entlang, hat einen tollen Strand, beste Bedingungen zum Kite-Surfen und einen angenehmem Charme, um vom Großstadttrubel runter zu kommen. (Schade, dass wir danach erst im wilden Sigon waren J)  Wir wohnten im Backpackers Village mit chilligem Flair und ausgelassener Stimmung am Abend auf der Terasse und am Pool. Wir hielten uns an den beiden Tagen in Mui Ne aber hauptsächlich am Strand auf bzw. Sören auf dem Wasser, denn der Wind war optimal.
 


 
Von Mui Ne aus ging es dann erneut mit einem Sleeping Bus in die Hauptstadt Hoh Chi Minh City bzw. Saigon, wie sie von vielen Vietnamesen immernoch genannt wird. Dort wohnten wir wieder in einem Hostel, dass eine Bar im 9. Stock hatte… also einen tollen Blick über die Stadt bot. Zu Fuß entdeckten wir den Großteil „Old Saigons“ und schauten uns die Hauptsehenswürdigkeiten wie das Postamt und eine Pagode an.



 
 
 
Von Saigon aus nahmen wir an einer 2-Tages-Tour ins Mekong-Delta teil. Wir schauten uns an, wie Reisnudeln und Kokosnuss-Candy hergestellt werden, fuhren entlang eines Mekong-Nebenarms Fahrrad und besuchten den größten „Floating Market“. Hier war schon am frühen Morgen richtig Trubel auf dem Wasser… große Verkäufer-Boote warfen Melonen/Kokosnüsse/Ananass etc. auf kleinere Händler-Boote und unzählige Boote wollten natürlich auch uns Touris frischen Kaffee oder Kokosnüsse oder frische Früchte andrehen.

 






 
Übernachtet haben wir im Mekong-Delta in einem „Homestay“, d.h. wir schliefen etwas abseits der Stadt in einer privaten Unterkunft, wurden abends von den Besitzern bekocht und schliefen in Schilfhütten wirklich 2m neben dem Mekong-Fluss. Wir fühlten uns ein bisschen wie am Ende der Welt und leider freuten sich auch die Mücken ziemlich über unsere Anwesenheit…


Alles in allem erneut eine tolle Reise mit Rucksack und LonelyPlanet im Gepäck, mit Tagebuch schreiben (um nichts zu vergessen), mit Geld umrechnen, mit hunderten schönen Fotos, mit jeder Menge bleibenden Eindrücken und vielen Momenten des Staunens J

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