Holá amigos! Gerade sind Sören und ich aus Andalusien in Südspanien zurück und sogleich möchte ich
meine vielen Erlebnisse mit euch teilen J
Schon mal vorweg: Es
war ein fantastischer Urlaub! So spontan wie noch nie und zum allerersten mal
komplett ohne Reiseführer!
Eigentlich wollten
wir unserer Reise aus dem letzten Mai fortsetzen und an der kroatischen
Küste mit den öffentlichen Bussen jeden Tag ein Stückchen nördlicher reisen.
Jedoch war für die Ferienwoche viel Regen und sogar Gewitter angesagt, sodass
wir kurzerhand umgebucht haben.
Angekommen sind wir
letzten Sonnabend in Malaga. Einer unerwartet sehr sehenswerten Stadt, in der
anlässlich des Pfingsfestes in den Straßen der Altstadt viel Trubel war. An
jeder Ecke gab es Künstler oder Musiker, ein Pianist spielte in einem
Kathedraleneingang, ein Jugendorchester vor einer Kirche und alle Spanier hatten
sich aus dem Ei gepellt. Sozusagen ein festlicher Urlaubseinstieg.
Malaga hat auch
eine alte Festungsanlage zu bieten, auf die wir am nächsten Tag hinauf keuchten
J Es war mit 25°C (gefühlten 30°C) nämlich
ziemlich warm. Oben angekommen wurden wir dann aber mit einem super Blick über
die Stadt und seinen Hafen (in dem auch regelmäßig Kreuzfahrtschiffe liegen)
belohnt.
Am Nachmittag ging
es mit dem Bus (die Art zu reisen haben wir wie in Kroatien angedacht einfach
mal übernommen) weiter nach Marbella. Diese Stadt hat einen süßen kleinen
Stadtkern mit ein paar Geschäften zum Bummeln und typisch andalusischen Charme;
der Strand ist allerdings flankiert mit großen Hotels. Viele Touris fahren
direkt vom Malaga Airport in die umliegenden Strandstädte und machen hier
Pauschalurlaub.
Wir blieben also
erneut nur eine Nacht und machten uns nach einem halben Strandtag auf den Weg
nach Tarifa. Die Stadt ist der südlichste Zipfel des europäischen Festlandes und
man kann zum nur 14km entfernten Afrika quasi rüberspucken. Über Tarifa hatte
ich einmal in der NEON Zeitschrift gelesen und als „unbedingt mal hin“
abgespeichert… ja und nun waren wir eben da.
Eine richtige Surferstadt,
hier bläst IMMER Wind (entweder aus Ost oder West), es gibt einen
kilometerlangen Strand, eine Strandpromenade, wenige Touristen (davon aber
viele Deutsche), seeehhrrr leckere Tapas und Fisch, einen Altstadtkern mit
Stadtmauer, freundliche Einheimische und auch ein paar Geschäfte zum Bummeln.
Sören hatte sein Kite-Equipment mit und konnte sich einen ganzen Tag lang
austoben, während ich mit meiner neuen Systemkamera Fotos knipste (unten mehr),
mein Buch oder in einer Zeitschrift las oder gedöst und beobachtet habe.
Einfach herrlich so ein ausgiebiger Strandtag!
Unsere vierte Stadt
der Reise war Cadiz; wieder etwas weiter im Norden an der Küste auf einer
Halbinsel gelegen. Die Stadt hat mir persönlich am besten gefallen. Wir wohnten
in einer Pension mit lichtdurchflutetem Innenhof und Dachterrasse erneut direkt
im Altstadtkern. Cadiz ist eine Unistadt, also wieder mehr Leben, nicht ganz so
touristisch ausgelegt, trotz langem, breiten Sandstrand und Kreuzfahrtanleger. Hier
nahmen wir an der Free Walking Tour teil und lernten die Stadt dadurch auch
intensiver und detailreicher kennen als die anderen. Außerdem liehen wir in
unserer Pension Fahrräder und radelten die 3 km Strandpromenade sowie die
komplette Altstadthalbinsel ab. Auch in Cadiz legten wir natürlich einen
Strandtag ein, dieses Mal ohne Surfen, und aßen wieder hervorragende Tapas,
Fisch und Meeresfrüchte in allerlei Variationen. Ich traute mich in diesem Urlaub
sogar an Thunfisch heran, weil wir die Netze vor der Küste sehen konnten und es
in der Region quasi zum Alltag dazu gehört. In Cadiz konnten wir zum
Urlaubsabschluss dann auch noch richtig shoppen. Im Springfield und im sfera
habe ich zugeschlagen. Wenn ich die Sachen im Alltag trage, kann ich also immer
freudig an Andalusien zurück denken J
Vor unserem Urlaub
sind aber auch noch andere schöne Dinge gewesen, von denen ich berichten möchte…
Gleich zu Beginn des Monats Mai sollten Sörens Neffen getauft werden. Dafür
reisten wir nach Marburg und begrüßten die beiden Jungs quasi im Leben und in
ihrer Familie. Es war eine süße Zeremonie und der Redner schaffte es zwischendurch
immer wieder die Aufmerksamkeit der Kids zu erhaschen, bevor insbesondere der Kleine
wieder stiften ging J Abgerundet wurde das Ganze mit einem
gemeinsamen Essen und anschließendem Kaffee und Kuchen.
Das
Himmelfahrts-Wochenende sind Sören und ich zu mir nach Hause an die Ostsee
gedüst und hatten ein sonniges, erfreuliches Wochenende. Zum einen waren all
meine Brüder mit Anhang ebenfalls dort und wir konnten mal wieder ein bisschen
Quality-Geschwisterzeit verbringen. Zum anderen suchten Sören und ich etwas auf
dem Fischland und sind auch fündig geworden J Davon werde
ich in einem späteren Beitrag mal ausführlicher berichten!
Was war sonst noch so los?
*Kurz vor unserem Urlaub sind wir in HH noch auf das Konzert der Band „Mumford and Sons“ gegangen. Der absolute Oberkracher J Es war einfach super Stimmung zu super Musik! Für mich eine ganz besondere Band! Wir werden sie Ende Juni auch nochmal auf dem Hurricane Festival erwarten… ich kanns kaum erwarten!
*Zusammen mit Freunden schauen wir aktuell die sechste „Game of Thrones“
Staffel.
*Das „Gemany’s next
Topmodel“ Finale haben wir dieses Jahr wieder in großer Mädelsrunde bei Dommi
zuhause geschaut und waren von Kims Sieg wenig überrascht.
* Habe ich schonmal
erwähnt, dass ich Feuerwerke liebe? Am Wochenende war wieder das
Kirschblütenfest in HH und wir waren gerade so rechtzeitig aus dem Urlaub
zurück, dass wir von unserer Dachterrasse den Himmel strahlen sehen konnten.
* Wie oben bereits
erwähnt, habe ich mir endlich eine neue Kamera geleistet. Das wollte ich
eigentlich schon vor dem Hawai Urlaub im März, hab es dann aber irgendwie
verbaselt. Naja, nun habe ich sie dank einer freundlichen Beratung bei Saturn
und bin jetzt nach dem ersten Urlaub damit sehr zufrieden. Viel beschäftigen
möchte ich mich damit nicht, es sollte also eine Kamera sein, die eine
hervorragende Automatikfunktion hat und auch gut zoomen kann. Beides ist bisher
sehr gut J




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