Bevor ein ausführlicher Bericht folgt aber zunächst die spannendsten Sachen seit dem letzten Post...
Mitte Februar war ich für einen Tag in Köln auf der Bildungsmesse "Didacta". Ziemlich viel los dort und ich muss sagen, zum Glück hatte ich einen Handgepäckskoffer dabei, denn sonst hätte ich mich vermutlich tot geschleppt bei den ganzen Prospekten, Arbeitsmaterialen und Mitbringseln... alles in allem aber ein sehr erfolgreicher Tag.
An einem Sonntag war ich mit Sören, Annika, Hannes und seiner Schwester in den Deichtorhallen zu einer Ausstellung. Zuerst einmal haben mich die Hallen selbst beeindruckt, wie riesig sie sind und dazu noch eine eindrucksvolle Ausstellung zum Thema Ozean, Welthandel und Migration.
Unter der Woche war ich mit vier Kolleginnen im Englishen Theater in Barmbek. Wir haben "Educating Rita" geschaut, was in etwa der Geschichte von "My fair Lady" entspricht und die Englisch Zellen im Kopf so richtig angestrengt hat... besonders der schottische Akzent des Professors war eine Herausforderung. Insgesamt aber ein schöner Abend, an dem ich glaube ich das erste Mal mit Kolleginnen etwas unternommen habe. Sonst ist Schule bei mir Schule und Privates eben Privat. Zum Einen weil ich es so möchte und zum Anderen, weil die Schule doch auch weit von meinem Zuhause weg liegt.
Das letzte Februarwochende bin ich (von langer Hand geplant) nach Berlin gefahren, wo ich zunächst rumgebummelt bin (die Klassiker eben: am Reichstag vorbei zum Brandenburger Tor, weiter Unter den Linden, einen Blick in die Humboldt Uni, am Berliner Tor vorbei) bevor ich meinen Bruder Matti im Oakley Store bei den Hackeschen Höfen von der Arbeit eingesammelt habe und wir abends bei ihm gekocht haben. So konnte ich seine Freundin Susi und die Wohnung endlich kennen lernen und mal wieder ausgiebig quatschen... einer der Hauptgründe, weshalb ich gefahren war :)
Samstags waren wir in Potsdam, meinem Onkel in der Wohnung helfen und für mich ebenfalls endlich mal wieder eine Gelegenheit Lennart zu besuchen :) Sonntag in Berlin habe ich dann nach einem Geschwisterbrunch bei Matti auch noch meine Freundin Susi in ihrer WG besucht und damit war das Wochenende in der Hauptstadt ein wahrer Erfolg!
An einem Dienstag im Februar kam das NDR zu Besuch zu unserer Chor Probe in die schwedische Kirche und es folgte ein einminütiger Beitrag über uns und die kommenden Auftritte, auch außerhalb der Lucia Zeit...
Kurz vor unserem Hawai Urlaub bin ich kurzentschlossen auch doch nochmal für 1 Tag nach Barth gefahren, denn anlässlich des Geburtstages meines jüngsten Bruders Max haben sich alle Geschwister auf den Weg gemacht... wäre ja blöd, wenn ich dann fehle :) Wir hatten einen tollen Samstag, mit üppigem Frühstück und ausgiebiger Prerow-Strandwanderung inklusive Fotoshooting! Ihr werdet lachen, aber es gibt von meinen drei Brüdern und mir bislang nur vier Fotos gemeinsam... also siehe da :)
Nun aber zum Urlaub... wir wollten eigentlich nach Panama, hatten aber keine Lust auf den Zika Virus und sind deshalb kurz entschlossen nach Hawai geflogen. Ein ziemlich langer Flug für zwei Wochen Urlaub... es lohnt sich aber!
Die erste Woche waren wir auf der westlichsten Insel Kaua'i. Dort haben wir mit unserem Mietauto, zu Fuß, mit dem Schnorchel und dem Kiteboard die Insel sowie die Unterwasserwelt erkundet. Ich kann euch sagen... einfach Wahnsinn!
Von üppigem Regenwald im Nordosten, über karge rot-braune Landstriche oder tiefe Schluchten à la Grand Canyon hat uns die Insel schonmal einiges geboten! Gewohnt haben wir erst in einem AirBnB Haus und später in einem Aqua Hotel direkt am Strand. Da das Wohnen auf Hawai generell sehr teuer ist, hat das aber preislich keinen Unterschied gemacht... Kulinarisch gab es neben typischen amerikanischem Fastfood aber auch frische Früchte wie Guave und Papaya.
Hier nun aber erstmal ein paar tolle Eindrücke aus Kauai:
Top of Sleepy GiantFür die zweite Urlaubswoche wechselten wir dann nach Maui. Mit Hawaiian Airlines flogen wir 45 min zur zweitöstlichsten Insel und landeten bei Sonnenschein und gewohnten ca. 25°C in Kahului. (Die Sprache besteht tatsächlich aus mehr Vokalen als Konsonanten!)
Auch hier wohnten wir zuerst wieder in einem AirBnB Haus und die letzten zwei Nächte in Kihei im Süden der Insel am Strand mit Hausriff.
Auf der ganzen Reise haben wir wahrscheinlich über 20 verschiedene Strände besucht, waren dort schnorcheln oder in den Wellen planschen, (Profi-)Surfern zugucken, nach Schildkröten Ausschau halten oder beobachten, Volleyball spielen, lesen, Touris beobachten (zum Glück wenige Deutsche), Sandburg bauen (nur Sören), Fotos knipsen und und und.
Aber auch abseits der Strände haben wir einiges bestaunt, zum Beispiel den an der Küste im Regenwald gewundenen Highway to Hana mit unzähligen Wasserfällen oder den Vulkankrater Haleakala auf über 3000 m Höhe bei Sonnenuntergang :)
Keawakapu Beach





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